Materialkunde der Lederarten: Von Antikleder bis Veloursleder

 

Antikleder: Durch verschiedene Verfahren, wie z.B. Bedrucken, Färben oder Besprühen von Glattleder wird eine spezielle „Antikoptik“ erzeugt.

Brushleder: Glattleder, das durch eine spezielle Behandlung eine Glanzoptik erhält, bezeichnet man als Brushleder.

Glattleder: Leder mit glatter, geschlossener Oberfläche, das aus der obersten Schicht der Tierhaut hergestellt wird.

Nubukleder: Hat eine pfirsichartige, weiche Oberfläche, die durch Anschleifen der Narbenseite von Kalbs- oder Rindsleder erzeugt wird. Erinnert an Veloursleder, ist aber feiner und hochwertiger.

Rauleder: Im Volksmund auch Wildleder genannt, ist der Oberbegriff für alle Leder mit einer geschliffenen Oberfläche, d.h. für Velours- und Nubukleder. Die Bezeichnung Wildleder steht allerdings streng genommen nur Materialien zu, die tatsächlich vom Wild stammen.

Knautschlack: Bezeichnet ein weiches, anschmiegsames Lackleder, dessen Oberfläche faltig und zerknittert ist.

Nappaleder: Stammt meist vom Rind oder Ziege. Ist der Oberbegriff für biegsames, weiches Glattleder.

Rindboxleder: Besonders strapazierfähiges Leder ausgewachsener Rinder und Kühe.

Schweinsleder